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„Komm Heiliger Geist“ – Einstimmung auf das Pfingstfest am 17. Mai 2013

2013-06-21 12:34

Am Freitagmorgen treffen sich die Kinder der beiden altersgemischten Gruppen im Raum der Stille, um sich auf Pfingsten einzustimmen.
Die Kinder sollen erfahren, wie durch die Hilfe des Heiligen Geistes aus Angst und Zurückgezogenheit Mut, Begeisterung und Freude entstehen kann.

Zu Beginn singt Frau Dickhut mit den Kindern das Lied: „Viele, viele Kinder, haben sich versammelt, viele, viele Kinder sind jetzt da“.
Anschließend wiederholt sie mit ihnen die Geschehnisse der Osterzeit  -  angefangen mit der Kreuzigung Jesu über die Auferstehung und Himmelfahrt bis hin zur Pfingstsituation, in der sich die Jünger zuerst zurückgezogen haben und sich einschlossen aus Angst, dass auch sie verfolgt werden könnten.
Frau Dickhut erarbeitet mit den Kindern die Gefühle der Jünger. Nach und nach wird die Szene mit den für die Kinder bekannten biblischen Spielfiguren und Tüchern dargestellt.
Die Jünger haben sich mit Maria im Haus versammelt, die Türen sind verschlossen, sie sind traurig und lassen die Köpfe hängen. Hierbei ordnen die Kinder Tücher bestimmter Farben den jeweiligen Gefühlen zu, z.B. wird die Angst und Trauer durch schwarze Tücher dargestellt, die das Haus ringsum einschließen.
Auf die Nachfrage, ob die Kinder selbst schon einmal Angst gehabt haben, reagieren sie eher zurückhaltend. Wer will schon vor den anderen Kindern zugeben, dass er mal Angst hatte? Andererseits wissen die Kinder genau, welche Körperhaltung man einnimmt, wenn man Angst hat, und alle Kinder können selbst ausprobieren, wie sich das anfühlt.

Mit dem Liedruf „Guter Geist kehr bei uns ein“ findet die Überleitung zum Pfingstgeschehen statt. Die Ankunft, bzw. Gegenwart des Heiligen Geistes wird dargestellt zuerst durch eine Handtrommel als das Brausen vom Himmel und dann mit Tüchern. Die Kinder ordnen dem Feuer natürlich die Farben rot und gelb zu. Diese Tücher dürfen die Kinder dann um das verschlossene Haus wehen lassen und anschließend legen sie sie mit in das Haus. Nun wird die Jesuskerze in die Mitte des Hauses gestellt, um zu zeigen, dass Jesus selbst gegenwärtig ist.
Auf einmal spüren die Jünger, dass sie nicht allein sind, denn sie spüren den Heiligen Geist, den Jesus ihnen versprochen hat. Zum Zeichen dafür wird vor jede Figur ein kleines brennendes Teelicht gestellt wird. 

Die Kinder rufen jetzt selbst den Heiligen Geist an, indem sie verschiedene Bitten nachsprechen:
Komm, du Kraft, die uns stark macht.
Komm, du Kraft, die uns gut macht.
Komm, du Kraft, die uns froh macht.
Komm, du Kraft, die uns hell macht.
Komm, du Kraft, die uns die Angst nimmt.
Komm, du Kraft, die uns Mut macht.
 

Aus Angst ist nun Mut und Begeisterung geworden. Die Kinder spüren dies durch die eigene Körperhaltung nach, indem sie die Arme ausbreiten und den Kopf hoch heben.

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Nun werden die schwarzen Tücher zur Seite gelegt und die Jünger und Maria gehen in die Welt, um allen Menschen von ihren Erlebnissen mit Jesus zu erzählen. Sie haben nun keine Angst mehr und wollen ihre Begeisterung mit den anderen Menschen teilen. So soll es auch den Kindern und uns allen gehen.

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Zum Schluss singen die Erzieherinnen den Kindern das Pfingstlied „Als Christus auferstanden war“ vor, welches die gesamten Geschehnisse von der Auferstehung bis zur Geistsendung zusammenfasst.

Bericht: Andrea Schwanke (Kita-Mutter)

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